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Herstellung von Gürteln

 

In erster Linie werden Gürtel aus Leder hergestellt. Dieses Material ist am haltbarsten und sehr individuell gestaltet werden. Doch bevor es an die Gestaltung geht, muss das zu verwendete Leder zuerst aus Tierhäuten angefertigt werden. Dazu wird tierische Haut gegerbt und somit chemisch haltbar gemacht. Danach wird das Leder in passende Stücke geschnitten, die auch unterschiedliche Längen haben müssen. Diese Rohlinge werden sowohl aus Rindsleder, was die am häufigsten gebrauchte Lederart ist, als auch aus der Haut von

  • Kalb
  • Schaf
  • Ziege oder
  • Schwein

hergestellt. In einigen Ländern werden auch Häute von Reptilien oder Schlange verwand, was in Deutschland aber verboten ist.

Im Anschluss werden noch Löcher für die Schnallen gestanzt. Diese Schnallen gibt es in unzähligen Formen und mit allen erdenklichen Motiven. Sie können einfach sein, was man oft bei Gürteln findet, welche primär in Handwerksberufen ihre Verwendung finden oder aufwendig verziert als Accessoire für die Garderobe von Mann oder Frau. Einige Modelle sind schon in verschiedenen Längen lieferbar, wo hingegen andere erst nach dem Kauf passend zurechtgeschnitten und mit Löchern für den Verschluss versehen werden.

Kunstledergürtel sind ein immer beliebteres Accessoire, welches aber keine haltenden Funktionen ausführt. Sie dienen in erste Linie modischen Aspekten und sind oft auf ganzer Länge mit Strasssteinen, Leder- oder Metallplättchen, weiteren Lederriemen, Nieten oder Schriftzügen verziert.

Gürtel werden auch aus Stoff hergestellt und dann oft aufwendig um die Taille gebunden. Dazu werden oft große Stoffbahnen in Stücke geschnitten, übereinandergelegt und vernäht. Auch hier eignen sich in erste Linie schwere Stoffe, wie Baumwolle oder Leinen, wenn die Gürtel außer dem modischen Aspekt auch noch eine Haltefunktion übernehmen sollen.

Diese Gürtel sind dann auch waschbar, was bei Ledergürteln selten erforderlich ist, da diese meist nur eine Reinigung mit einem feuchten Lappen erfordern und hin und wieder ein wenig Lederöl benötigen.
Eine weitere Variante sind Gürtel aus Bändern. Diese gibt es sowohl aus Stoff als auch aus Leder. Lederstreifen, die auch zuvor aus gegerbtem Leder hergestellt werden und oft ein Abfallprodukt sind, werden mehr oder weniger kunstvoll ineinander verflochten oder aneinander genäht. Die Schnalle wird dann oft eingenäht und der Verschluss befindet sich zwischen den Verflechtungen oder es wird ein extra Stück angenäht, in welchem die Löcher für dir Schnalle und die Verschlusslöcher gestanzt werden. Stoffstreifengürtel sind auch in der Regel miteinander verflochten und werden aber auch oft an einigen Stellen vernäht, um eine höhere Stabilität zu gewährleisten.

Für Gürtel, welche extremen Belastungen standhalten müssen, werden oft zwei oder mehr Gürtelstreifen übereinandergelegt und mit stabilen Garnen fest vernäht. Diese spezielle Art der Gürtel findet fast ausschließlich Verwendung bei Feuerwehren, Polizei und Handwerkern, die auf belastbare Materialien angewiesen sind. Das dafür verwendete Leder ist fast ausschließlich aus Rinderhäuten gefertigt, da dieses die benötigte Belastbarkeit und Haltbarkeit aufweist.

Ledergürtel – auf das Material kommt es an

 

Ledergürtel gibt es in allen erdenklichen Ausführungen. Von der Farbe über die Länge und Breite bis hin zur Gürtelschnalle, lassen sich die Hersteller und Designer sehr viel einfallen. Ein Ledergürtel ist nicht nur zweckmäßig, sondern auch ein wichtiges Accessoire beim Zusammenstellen der Garderobe. Sicherlich unterscheiden sich Männer und Frauen hier erheblich. Während ein Gürtel für den Mann eher als Mittel zum Zweck dient, kombiniert eine Frau ihre zahlreichen Outfits mit angesagten modischen Gürteln und peppt sie so auf.

Völlig losgelöst von den Designs ist jedoch die Qualität eines Ledergürtels. Hier ist Leder nicht gleich Leder! Das verarbeitete Material ist ausschlaggebend für die Langelebigkeit eines Gürtels. Ein wirklich guter Gürtel hat seinen Preis, genauso wie ein gutes Paar Lederschuhe. Doch wenn man bereit ist für einen Klassiker – in braun oder schwarz – etwas mehr Geld zu bezahlen, dann hat man ihn sein Leben lang. Selbstverständlich bedarf das auch der richtigen Lederpflege.

Beim Ledergürtel kommt es in der Tat auf das Material an. In ausgesuchten Fachgeschäften kann man sich ausführlich beraten lassen und aus einem ansprechenden Angebot den richtigen Gürtel auswählen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit sich einen Gürtel nach den individuellen Vorstellungen und der Paßform anfertigen zu lassen. Was die Auswahl des geeigneten Leders betrifft, lässt man sich am besten beraten. Gürtelleder kann praktisch aus jeder Tierhaut gefertigt werden. Ganz egal, ob Rind, Kalb, Schaf, Ziege oder Schwein Die Art, wie das Leder gegerbt wird macht den großen Unterschied. Nicht jede Lederart eignet sich für jeder Gürtelform. Am häufigsten wird Rindsleder genutzt. Das hat schlicht und ergreifend mit der Haltbarkeit zu tun.

Fazit: Beim Kauf eines Ledergürtels kommt es auf das Material an. Die Industrie hat zwar das Kunstleder erfunden, doch die Qualität und Langlebigkeit lassen sehr zu wünschen übrig. Selbst als Laie erkennt man echtes Leder sehr schnell am Geruch – und auch die Oberfläche unterscheidet sich maßgeblich von der des Kunstleders. Ein weiteres Qualitätsmerkmal für gutes Leder ist es, wenn es sich ganz leicht dehnen lässt.

Ledergürtel in vielen verschiedenen Ausführungen findet man hier: http://www.guertel.eu/